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Ryanair zeigt sich besorgt über die Folgen des Brexit

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist in Sorge über die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit-Votums. Für das Unternehmen würden sich dadurch erhebliche Risiken für den weiteren Jahresverlauf ergeben, heißt es.

Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, werde über einen „beachtlichen Zeitraum" hinweg politische und wirtschaftliche Unsicherheiten in Großbritannien und der EU verursachen, erklärte das Unternehmen. Dadurch würden wiederum das Wirtschaftswachstum und das Verbrauchervertrauen beschädigt.

Ryanair äußerte sich bei der Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen zu dem Ausgang des Referendums im Juni. Dass die Mehrheit der Briten für den EU-Austritt stimmte, sei „eine Überraschung und eine Enttäuschung" gewesen. Für das Unternehmen ergäben sich dadurch „erhebliche Risiken" für den weiteren Jahresverlauf.

Als Konsequenz aus dem Brexit-Votum will Ryanair den Angaben zufolge seine Wachstumsbemühungen weg vom Vereinigten Königreich verlagern und sich stärker auf die übrigen EU-Länder konzentrieren. Mit dem Winterflugplan werde die Zahl der Verbindungen zum Londoner Flughafen Stansted reduziert. Es würden aber alle Routen beibehalten.

Für das Quartal von April bis Juni 2016 - das erste im Ryanair-Geschäftsjahr - verbuchte die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von 256 Mio. EUR, was ein Plus von 4% bedeutet. Der Umsatz legte um 2% auf 1,68 Mrd. EUR zu. Das Geschäft sei belastet gewesen „von anhaltender Marktvolatilität wegen terroristischer Ereignisse und wiederholter Streiks der Fluglotsen" sowie vom schwachen britischen Pfund, erklärte das Unternehmen. (apa/red)





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