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VDR: Lufthansa-DCC ist „Geschäftsreise-Ärgernis 2015“

Im Rahmen der Hauptversammlung des VDR in Berlin haben die Mitglieder auch heuer wieder das größte Geschäftsreise-Ärgernis des vergangenen Jahres gewählt. Trauriger Gewinner ist die Distribution Cost Charge (DCC) der Lufthansa.

Die mit 1. September 2015 eingeführte GDS-Gebühr landete bei der VDR-Befragung mit 38,6 Prozent auf Platz 1 und erhielt damit den „Return to Sender“-Award. Nur knapp dahinter folgen allerdings schon die Streiks bei den Airlines mit 36,7 Prozent. Platz 3 ging mit 13,9 Prozent an die Snackregelung und Platz 4 an die Streiks bei der Bahn.

„Die DCC hat im vergangenen Jahr für viel Unmut bei den Unternehmen gesorgt. Das neu eingeführte Zusatzentgelt ist nur schwer nachvollziehbar und bedeutet einen erheblichen finanziellen und prozessualen Mehraufwand“, kommentierte VDR-Vizepräsident Ralph Rettig, der den „Return to Sender“-Award gemeinsam mit VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl an einen Vertreter der Lufthansa übergab.

Dirk Gerdom bleibt Verbandspräsident bis 2019

Wichtigster Punkt der 42. Hauptversammlung war allerdings die Neuwahl des VDR-Präsidiums. Dabei wurden Verbandspräsident Dirk Gerdom, Vize-Präsident Ralph Rettig und die Präsidiumsmitglieder Daniela Schade, Bernd Schulz und Christoph Carnier in ihren Ämtern bestätigt und damit erneut für drei Jahre wiedergewählt. 

Das Präsidium stellte auch einen Entwurf zur künftigen strategischen Ausrichtung des VDR vor, mit dem „die Grundlage hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von geschäftlicher Mobilität geschaffen werden soll“, so Gerdom. Nicht mehr zur Wahl angetreten ist Bernd Ruttloff, der im nächsten Jahr in den Ruhestand gehen wird. Für ihn neu ins VDR-Präsidium gewählt wurde Inge Pirner, die seit vielen Jahren als Travel Managerin bei der Datev eG tätig ist. (red)





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