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abta-BTL: Neues am und vom Salzburg Airport

Bereits zum zweiten Mal lud die abta zu einer Business Travel Lounge (BTL) am Salzburger Flughafen. Die Vorträge am 9. Oktober umfassten die Themen Neuerungen Flughafen Salzburg, Travel Risk Management und die Welt von Lufthansa-Tochter Eurowings.

Foto: abta
Foto: abta abta-Workshop in Salzburg. Im Bild v.l.n.r.: Andreas Gruber / abta Präsident, Michael Glück / BTU, Christa Thomasser / abta Vorstand, Janine Kranz / Salzburger Flughafen

Foto: abta
Foto: abta V.l.n.r.: DI Rudolf Lipold / Salzburger Flughafen, Bettina Ganghofer / GF Salzburger Flughafen, abta-Präsident Andreas Gruber

Foto: abta
Foto: abta abta BTL in Salzburg

Die BTL fand im Anschluss an einen kurz vorher stattgefundenen abta Workshop über Reiserichtlinien in Unternehmen statt: Durch das Programm führten abta-Vorstandsmitglied Christa Thomasser und Michael Glück, Leitung Vertriebs- und Oranisationsentwicklung von BTU Business Travel Unlimited.

Danach konnten Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, und abta-Präsident Andreas Gruber rund 50 Gäste, darunter zahlreiche Travel Manager sowie Experten aus Luftfahrt und Wirtschaft, zu einer weiteren spannenden Veranstaltung am Flughafen begrüßen. Das Themen-Programm der BTL umfasste drei Fachvorträge: Prokurist Rudolf Lipold, Bereichsleiter Technik Salzburg Airport, gab einen hochinteressanten Bericht über die erfolgreiche Generalsanierung der knapp 3km langen Piste in Salzburg. Diese konnte nur dank einer minutiösen Planung, Logistik und ganz neuen in Österreich erstmals verwendeten Techniken in so kurzer Zeit durchgeführt werden.

Danach folgte ein kompaktes Referat von Martin Stamm, A3M Mobile Personal Protection GmbH und Trisavo GmbH rund um das Thema Travel Risk Management. Special Guest des Abends war der Eurowings-Experte Willibald Schmidt, der Einblick in die Welt der Lufthansa-Tochter gewährte.

Zum zweiten Mal in Salzburg

Bettina Ganghofer in ihrem Eingangsstatement: „Ich freue mich, dass die abta schon zum zweiten Mal bei uns am Salzburger Flughafen zu Gast ist. Es ist immer wieder spannend, mit Insidern aus dem Geschäftsreisemarkt ins Gespräch zu kommen und sich über neueste Trends und Entwicklungen am Luftverkehrsmarkt auszutauschen. Solche Netzwerke wie die abta, die den weltweiten Luftverkehrsmarkt nutzen und wesentlich zum Ertrag dessen beitragen, gehören unterstützt und gefördert“, so die Flughafengeschäftsführerin.

Andreas Gruber stellte in seiner Einführung die Vorteile der abta sowie das Veranstaltungsprogramm 2020 vor. „Als Verband bietet die abta ein umfassendes Netzwerk an, um Wirtschafts- und Industriebetriebe in ganz Österreich über aktuelle Entwicklungen speziell am Geschäftsreisemarkt zu informieren und zu unterstützen."

"Für nächstes Jahr haben wir in Salzburg schon wieder zwei Business Travel Lounges am Flughafen geplant“
abta-Präsident Andreas Gruber

Informierte Reisende durch Travel Risk Management

Martin Stamm, Director Sales der A3M Mobile Personal Protection GmbH und der TRISAVO GmbH, schilderte in seinem Fachvortrag die Herausforderungen und Chancen des Travel Risk Managements. TRISAVO bediene sowohl internationale Touristikunternehmen als auch Business Travel Units. Dafür stehen laut Stamm ein weltweiter Gesundheitsservice, ein Global Risk & Crisis Management inklusive Sicherheitstrainings und ein Travel Security Solutions Management bereit. Die einzelnen Leistungen seien modular verfügbar. Die Vorteile dieses Systems seien informierte und sichere Reisende.

Travel Risk Management anzubieten, habe sich aufgrund der stetigen Zunahme von internationalen Geschäftsreisen, der rechtlich bestehenden Informations- und Fürsorgepflicht der Arbeitgeber gegenüber den Mitarbeitern und dem enormen Reiseanstieg der qualifizierten Fachkräfte ergeben, so Stamm. Herausforderungen bestünden in der Vorbereitung von Geschäftsreisen, der schnellen Beschaffung sicherheitsrelevanter Infos weltweit, der Verschaffung eines Überblicks über Standorte von Reisenden, dem Match von Ereignissen und Standorten und der 24/7 automatisierten Unterstützung (über Hotline) von Mitarbeitern auf Reisen.

Eurowings made for the future

Willibald Schmidt, Regionalmanager Austria & Switzerland von Eurowings, stellte in seinem Vortrag Strategie und Fokussierung der Lufthansa Tochter dar. Eurowings hat seit 2017 ein Flugzeug in Salzburg stationiert und bedient von dort sowohl Linienverbindungen als auch Urlaubsdestinationen. Bis Mai 2020 werden zwei weitere Fluggeräte hinzukommen, insgesamt sind es ab der Sommersaison 2020 drei Airbus 319 in Salzburg. Mit dieser Entscheidung stärkt die Lufthansa Group den Flughafen Salzburg, der neben Wien die zweite Eurowings Basis in Österreich ist.

Strategie bis 2022

Als Strategie bis 2022 habe man sich die Anpassung des Geschäftsmodells (Fokus auf Kurz- und Mittelstrecke sowie Geschäftsreisende), die Verbesserung der Strukturkosten (Homogenisierung der Flotte) und einen „Digital Push“ (Optimierung der digitalen Vertriebskanäle, Integrierung in alle Buchungssysteme) vorgenommen. Ziel sei ein moderates Wachstum von 1%, um die Strategie umsetzen zu können. Die Fokussierung auf Kurz- und Mittelstrecke beziehe sich auf das DACH-Gebiet, und auf eine Anpassung der Strecken durch Verdichtung bzw. Erhöhung der Frequenzen in Salzburg. Die Basis Wien werde weder geschlossen noch verlegt, sondern etwas reduziert, stellt Schmidt klar. Zwei Maschinen kommen von Wien nach Salzburg, die restlichen seien im Auftrag der Mutter Lufthansa unterwegs.

Drei Geschäftsfelder

Laut Schmidt hat Eurowings drei Geschäftsfelder: Geschäftsreiseverkehr, Urlaubsreisen und Wochenendtrips. Für die Corporates möchte man ein starker verlässlicher Partner sein, indem man einen attraktiven Flugplan, ein Netzwerk sowie eine Buchbarkeit über sämtliche Vertriebskanäle anbiete. Dazu komme eine priorisierte Hotline im Servicecenter, eine dezidierte BizClass und „es gibt keine Kreditkartengebühr oder versteckte Gebühren bei Direktbuchungen auf der Eurowings Homepage.“

Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen, seien ein optimierter Flugplan abgestimmt auf die Bedürfnisse der Geschäftsreisenden, zeitsparendes Einsteigen durch zwei Boarding Lines sowie ein neuer Smart Tarif mit Priority Boarding und Handgepäcksgarantie. Neu geplant seien Self-Services mit Umbuchungsmöglichkeit und CO2-neutrales Fliegen (in Kooperation mit My Climate). EZ





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