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ACA: Mehr Flugsicherheit statt billiger Tickets

Vereinsziel der Austrian Cockpit Association (ACA) ist es, die Flugsicherheit zu fördern und zu erhöhen. Dabei ist das Fliegen, so ACA-Generalsekretär Peter Ziegelwanger, ohnehin die sicherste Art der Beförderung.

Nur jeder zehnmillionste Passagier hat seinen Flug nicht überlebt. 3,2 Milliarden Fluggästen, für die 25.000 Verkehrsflugzeuge im Einsatz sind, stehen rund 300 Todesfälle gegenüber, eine Relation, die es in anderen Mobiltätsbereichen nicht gebe.

„Man müsste 100.000 Jahre fliegen, um - statistisch gesehen - einmal abzustürzen", so Ziegelwanger.

Der Gesetzgeber fordert eine „Sicherheit von zehn hoch minus sieben“, eine Latte, die viele Airlines durch eigene interne Sicherheitsvorschriften sogar noch höher legen. „Die Latte liegt dann bei zehn hoch minus acht. Aber das kostet Geld“, stellt Ziegelwanger fest. Gute Fluglinien würden allerdings immer über die offiziellen Sicherheitsstandards hinausgehen.

Ausrüstung, Training, Soziales

Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit liegen in der technischen Ausrüstung, im Training, in der „Safety Culture“ und nicht zuletzt bei sozialen Faktoren. „Auch die soziale Situation beeinflusst die Flugsicherheit“, betont der erfahrene AUA-Pilot.

Mit Sorge sieht Ziegelwanger die Entwicklung bei den „Billig-Airlines“: „Die Preise haben sich in den letzten Jahren auf zu niedrigem Niveau eingependelt. Es wird drastisch gespart. Vielleicht ist der Höhepunkt bei der Flugsicherheit schon überschritten“. Der Preisdruck wachse sich inzwischen schon auf große Airlines aus. „Vielleicht denken Sie daran, wenn man das nächste Mal für Sie einen Flug mit billigem Tarif bucht“, wandte sich der ACA-Sprecher an das Publikum. EZ





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