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abta-BTL: „Zu Wasser, auf der Erde und in der Luft“

Interessantes und Aktuelles für Geschäftsreisemanager „in der Luft, auf der Erde und - erstmals - auch zu Wasser stand im Fokus der letzten abta Business Travel Lounge dieses Jahres am 29. November im Vienna Marriott Hotel am Parkring.

Unter dem Motto „Alles im Blick" informierten bei der von abta-Präsident Hanno Kirsch eingeleiteten Tagung Manfred Jägersberger (Caravelle Seereisen) über „MICE einmal anders: am Schiff", Karol Nieciecki über LOT - Polish Airlines und Michael Pagger (AVIS) über „Produktneuheiten und gesetzliche Neuerungen".

Tagen am Schiff

Kreuzfahrtschiffe sind nicht nur ein boomender Zweig der Freizeitwirtschaft, sondern bieten, was vielleicht noch nicht so bekannt ist, auch beste Möglichkeiten für Tagungen und Incentives. Die „schwimmenden Hotels" sind in praktisch allen Größenordnungen zu haben, von kleinen „Boutique-Schiffen" mit ca. 100 Passagieren bis zu den großen Schiffen für Konferenzen mit bis zu 3.000 Teilnehmern.

In allen Fällen bieten sie Konferenzveranstaltern besondere Vorteile wie etwa einen hohen Image-Wert oder die Möglichkeit zu teambildenden Landausflügen, erklärte der seit 35 Jahren in der Reisebranche tätige Schifffahrtsprofi Manfred Jägersberger, dessen „Caravelle Seereisen" auf die Vertretung von Reedereien spezialisiert ist.

Über Warschau in die Welt

Über eine positive Entwicklung freut sich die - bereits 1929 gegründete - polnische Fluggesellschaft LOT. Wie Country Manager Karol Nieciecki hervorhob, werden alle Destinationen vom Hub in Warschau aus angeflogen. Nach Tokio werden 2017 auch Los Angeles, Peking und Seoul ins Streckennetz aufgenommen, wobei, so Nieciecki, in Warschau (10 Mio. Passagiere pro Jahr) schnelles Umsteigen garantiert wird. Wien - Warschau wird von LOT zweimal täglich als Tagesrandverbindung geführt.

LOT bietet, so der Manager, die höchste Gepäck-Freigrenze innerhalb der „Star Alliance", welcher das Unternehmen 2005 beigetreten ist. 2007 hat LOT, als erste Airline in Europa, den „Dreamliner" in Betrieb genommen. Derzeit sind sechs dieser Boeing 787 im Einsatz, 2017 kommen zwei weitere dazu. Die Pläne für die nächsten fünf Jahre sind durchaus ambitioniert. So soll die Zahl der Passagiere bis 2020 von fünf auf zehn Millionen verdoppelt werden.

Veränderungen in der Autovermietung

Über nicht unbedingt erfreuliche gesetzliche Veränderungen in der Autovermietung berichtete AVIS Key Account Manager Michael Pagger. So erschweren Änderungen in der Schweiz die Autoanmietung für EU-Bürger. Mietwagen mit CH-Zulassung dürfen seit 1. Mai 2016 nur für Fahrten innerhalb der Schweiz verwendet werden. Fahrten über die Grenze etwa nach Deutschland sind nur mit EU-Zulassung erlaubt. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschrift wird das Fahrzeug beschlagnahmt. Als Antwort auf diese problematische Neuerung hat AVIS 800 Fahrzeuge mit EU-Zulassung in der Schweiz positioniert. Bisher sei es noch zu keiner einzigen Strafe wegen falscher Einreise gekommen, hielt Pagger fest.

Weitere Punkte seines Vortrags waren die Änderungen im hiesigen Steuerrecht (Mieterangaben auf der Rechnung sind nicht mehr ausreichend, es braucht für eine MWSt-Rückforderung auch den Firmennamen) sowie Produktneuheiten. Dazu zählen Surfen ohne Roaming Gebühren im Internet, der „Concierge-Service" AVIS Travel Partner sowie Unterstützung und Hilfe bei Diebstahl, bei Übersetzungen oder Fragen zu Abrechnungen etc. durch rsbhelpdesk@avis.de. EZ





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