International vernetzte Botschafter holen Kongresse nach Innsbruck
Mit dem neuen „Kongress Ambassador Programm Innsbruck“ stärkt Innsbruck Tourismus gezielt den Wissenschafts- und Kongressstandort. Partner sind die Congress Messe Innsbruck (CMI), die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und die Medizinische Universität Innsbruck.

Internationale wissenschaftliche Kongresse entstehen in der Regel dort, wo regional verankerte Experten über hohe fachliche Reputation, organisatorische Erfahrung und belastbare Netzwerke verfügen. Genau an dieser Schnittstelle setzt das „Kongress Ambassador Programm Innsbruck“ an: Als „Kongress Ambassadors“ werden Persönlichkeiten gewonnen, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet international anerkannt sind, eine enge Bindung zur Region haben und bereit sind, Kongresse aktiv nach Innsbruck zu holen.
Sie fungieren als Türöffner zu internationalen Fachgesellschaften, Netzwerken und Verbänden – und damit als entscheidender Erfolgsfaktor für die Akquise hochwertiger Veranstaltungen. „Das Programm versteht sich als Netzwerk von Experten mit weitreichendem internationalem Einfluss. Während Influencer auf Social Media Themen sichtbar machen, sind Kongress Ambassadors so etwas wie Influencer in der Wissenschaft sowie im Kongress- und Tagungswesen“, erläutert Barbara Plattner, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, den innovativen Ansatz.
Kongresse als Wirtschafts- und Innovationsmotor
Wissenschaftliche Kongresse und Tagungen leisten einen vielfachen Beitrag für den Standort Innsbruck: Sie stärken den Wissenstransfer, fördern internationale Kooperationen und generieren zugleich nachhaltige wirtschaftliche Effekte – insbesondere abseits der touristischen Hochsaisonen. Längere Aufenthaltsdauern, zusätzliche Nächtigungen sowie Wertschöpfung für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetriebe machen sie zu einem zentralen Baustein der Kongressstrategie der Region.
Bürgermeister Johannes Anzengruber ließ es sich daher auch nicht nehmen, den neu nominierten „Kongress Ambassadors“ persönlich seinen Dank auszusprechen: „Unsere Stadt lebt von Neugier, Ideen und dem offenen Austausch. Innsbruck ist ein Ort, an dem Wissen wächst und Menschen aus aller Welt gemeinsam forschen und arbeiten. Den Ambassadors danke ich herzlich für ihr Engagement – für das, was sie tagtäglich in unserer Stadt leisten, und dafür, dass sie diese Begeisterung nun auch weit über Innsbruck hinaus tragen.“
Wettbewerbsfähig im internationalen Kongressmarkt
Auch aus Sicht des Innsbruck Convention Bureau ist das Programm ein strategisch wichtiger Schritt. „Kongresse und wissenschaftliche Tagungen sind Orte der Inspiration, der Vernetzung und des gemeinsamen Fortschritts. Mit dem Kongress Ambassador Programm Innsbruck schaffen wir neue Zugänge zu internationalen Fach-Communities und stärken die Sichtbarkeit Innsbrucks als Wissenschafts- und Kongressstandort nachhaltig“, betont Christine Keth, Leiterin des Innsbruck Convention Bureau.
Der internationale Kongressmarkt sei stark umkämpft. Erfolgreiche Standorte würden sich daher zunehmend durch enge Kooperationen zwischen Destinationen, Universitäten und wissenschaftlichen Netzwerken auszeichnen, so Keth: „Mit dem Kongress Ambassador Programm geht Innsbruck hier einen in Österreich einzigartigen Weg und nutzt gezielt die exzellenten Rahmenbedingungen und das starke wissenschaftliche Netzwerk der Region“.
Innsbrucks erste „Kongress Ambassadors“
Nach dem erfolgreichen Auftakt soll das „Kongress Ambassador Programm Innsbruck“ kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ziel ist es, weitere Botschafter zu gewinnen, den Wissenstransfer zu fördern und die wirtschaftliche Wertschöpfung in der Region langfristig zu stärken. Mit dabei sind bereits namhafte Vertreter der Leopold-Franzens Universität Innsbruck sowie der Medizinischen Universität Innsbruck:
- Univ.-Prof. Dr. Rohit Arora (Direktor der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. Adriano Crismani (Direktor der Universitätsklinik für Kieferorthopädie Innsbruck)
- Dr. Wolfgang Gurgiser (Koordinator Forschungsschwerpunkt Alpiner Raum, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. Lukas A. Huber (Direktor des Instituts für Zellbiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. DI Dr. Manfred Kleidorfer (Professor für nachhaltige Entwicklung urbaner Wasserinfrastruktur, Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. Sabine Ludwig (Direktorin Institut für Diversität in der Medizin, Medizinische Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. Thomas Müller (Direktor der Universitätsklinik für Pädiatrie I, Medizinische Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. Patrizia Stoitzner (Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizinischen Universität Innsbruck)
- Ao. Univ.-Prof. Dr. Werner Streif (Leitung der AG Pädiatrische Hämostaseologie, Medizinische Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Mag. Katrin Watschinger PHD (Institut für Molekulare Biochemie, Medizinische Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Gregor Weihs (Vizerektor für Forschung, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Susanne Zeilinger-Migsich (Leiterin des Instituts für Mikrobiologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck)
- Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Zschocke PHD (Direktor des Instituts für Humangenetik und des Zentrums Medizinische Genetik, Medizinische Universität Innsbruck)



