Deutlich mehr Passagiere an den österreichischen Verkehrsflughäfen
An den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen wurden im Jahr 2025 insgesamt 36,5 Millionen Passagiere gezählt – ein Plus von 2,75% gegenüber dem Vorjahr, wie die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) in einer Aussendung mitteilt.

„2025 war ein gutes Jahr für die österreichische Luftfahrt. Die Regionalflughäfen konnten solide Ergebnisse erzielen. Damit sichern sie die internationale Erreichbarkeit und tausende Arbeitsplätze in den Regionen. Um diese positive Entwicklung nachhaltig abzusichern, braucht es den Erhalt und den gezielten Ausbau regionaler Flugverbindungen“, hält Mag. Norbert Draskovits, AÖV-Präsident und Geschäftsführer des Linz Airport, fest.
Am Flughafen Wien stieg die Anzahl der Passagiere im Jahr 2025 auf 32,6 MIllionen (+2,7%), am Flughafen Innsbruck auf 882.876 (+2,4%), am Flughafen Graz auf 831.095 (1,4%), am Flughafen Linz auf 262.347 (+45,2%) und am Flughafen Klagenfurt auf 175.347 (+27,2%). Einzig der Flughafen Salzburg musste mit knapp 1,8 Millionen Passagieren ein leichtes Minus (-0,7%) verzeichnen.
Flugbewegungen bleiben 13 Prozent unter 2019
Die Zahl der Flugbewegungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr nahm mit 279.697 Starts und Landungen um rund 3% gegenüber dem Vorjahr zu, lag damit aber noch immer um 12,6% unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Mehr Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr gab es in Wien (+2,7%), Salzburg (+2,7%), Graz (+1,8%), Linz (+32,8%) und Klagenfurt (+20,4%), einen kleinen Rückgang am Flughafen Innsbruck (-0,8%).
„Die österreichische Luftfahrt ist ein unverzichtbarer Motor für Wirtschaft und Tourismus: Sie erwirtschaftet direkt und indirekt jährlich 25,1 Milliarden Euro an Wertschöpfung - das entspricht rund 4,9 Prozent des BIP - und sichert 241.500 Arbeitsplätze. Auch die Luftfracht spielt dabei eine zentrale Rolle. Gleichzeitig steigt der Kostendruck auf Airlines und Flughäfen,“ betont Mag. Julian Jäger, AÖV-Vizepräsident und Vorstand der Flughafen Wien AG.
Die nationale Flugabgabe wirke hier als wesentlicher Belastungsfaktor und stelle einen wesentlichen Nachteil für den österreichischen Luftverkehrsstandort im internationalen Wettbewerb dar, so Jäger: „Für 2026 sehen wir hier daher dringenden politischen Handlungsbedarf. Eine Abschaffung oder zumindest deutliche Reduktion der Flugabgabe wäre aus unserer Sicht jedenfalls notwendig.“ (red)



