A3M Global Monitoring: Rückblick auf ein Jahr der Extremereignisse
Der Krisenfrühwarn-Experte A3M Global Monitoring zieht Bilanz eines bewegten Jahres 2025. Im Verlauf der vergangenen zwölf Monate hat das Krisen- und Sicherheitsmonitoring zahlreiche Ereignisse erfasst, die für Reisende sicherheits- und informationsrelevant waren.

Unwetter und Naturkatastrophen
Ein Augenmerk im Krisenjahr 2025 lag auf schweren Unwetterereignissen und Naturkatastrophen - vor allem in Asien und im Atlantikraum. So erfasste das Unternehmen unter anderem mehrere Taifune und tropische Stürme in Südostasien: Auf die Philippinen trafen der Super-Taifun "Fung-wong" sowie "Kalmaegi" und "Ragasa" (philippinischer Name: "Nando"). Auch Vietnam war stark von "Kalmaegi" betroffen.
Taiwan litt unter dem tropischen Sturm "Podul", im Indischen Ozean zog Tropensturm "Garance" über die Insel La Réunion. In der Karibik wurden Hurrikan "Melissa" (Jamaika) sowie ein Tropensturm gleichen Namens (Kuba und Bahamas) registriert. Auch in Europa war Extremwetter ein Thema – jedoch anderer Art: Eine extreme Hitzewelle betraf im Sommer weite Teile Südeuropas - darunter Spanien, Italien, Griechenland, die Türkei und Zypern.
Terror und politische Unruhen
Darüber hinaus erfasste A3M auch Terrorereignisse in verschiedenen Weltregionen. Dazu zählten unter anderem der Terroranschlag am Bondi Beach in Sydney zum Jahresende (Australien) und ein Lkw-Angriff auf der Bourbon Street in New Orleans (USA). Im Baisaran Valley in Jammu & Kaschmir (Indien) gab es einen Angriff auf Touristen mit Dutzenden Toten.
Politische Krisen und Unruhen prägten 2025 unter anderem Teile Afrikas. Im Monitoring des Unternehmens wurden ein Militärputsch in Guinea-Bissau Ende November sowie politische Instabilität in Madagaskar nach wochenlangen Protesten dokumentiert. In Tansania kam es rund um die Wahlen Ende Oktober zu Aufständen bis hin zu einer Internetabschaltung.
Instabilität und Kriminalität
Auch in Nepal eskalierten landesweite Proteste, die später zum Rücktritt des Premierministers führten. Entlang der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha kam es im Dezember 2025 wie bereits früher im Jahr zu teils schweren Gefechten. Nicht zuletzt erfasste das Unternehmen schwere Gewaltdelikte. Dazu zählten etwa ein Messer- und Rauchgranatenangriff in der Metro von Taipeh (Taiwan) und Schüsse in einem Hostel in Pretoria (Südafrika) - jeweils mit mehreren Toten.
„2025 war ein Jahr mit einer außergewöhnlichen Dichte an gravierenden Ereignissen – von tropischen Stürmen und Extremwetter über Terroranschläge bis hin zu politischer Instabilität und schweren Gewalttaten“, kommentiert Samed Kizgin, Chief Content Officer bei A3M Global Monitoring: „Für Reisende und Reiseanbieter war damit in vielen Regionen eine spürbar erhöhte Sicherheits- und Informationslage verbunden.“ (red)



