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Corona-Krise: ÖHV fordert ein Hilfspaket für die Stadthotellerie

Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) fordert dringend ein Hilfspaket für die heimische Stadthotellerie. Das massive Minus bei den Juni-Nächtigungen in Wien zeige erneut die Wichtigkeit maßgeschneiderter Hilfen, heißt es in einer Aussendung.

|  ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer (c) ÖHV

„Knapp neun von zehn Nächtigungen sind weggefallen und die Umsätze rasseln in den Keller. Da brennt nicht nur der Hut - der ganze Kopf steht in Flammen“, resümiert ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer die aktuelle Lage in Wien.

Dabei sei die Bundeshauptstadt keine Ausnahme, sondern exemplarisch für die Hotels in den Ballungszentren des Landes, betont Reitterer: „Die Häuser in den Städten, die derzeit offen haben, sind großteils leer. Mit einer dramatischen Verbesserung ist in den nächsten Monaten nicht zu rechnen. Hier braucht es ein maßgeschneidertes Hilfspaket, sonst schaut es düster aus.“

Verlängerung der Kurzarbeit und Fixkostenzuschüsse

Konkret fordert die Branchenvertreterin eine Verlängerung der Kurzarbeit bis mindestens Mitte 2021 und Fixkostenzuschüsse. Letzteres ist laut Reitterer infolge der hohen Miet- und Pachtzahlungen in den Städten besonders wichtig.

„Die Auswirkungen der Krise werden uns noch lange begleiten. Je schneller maßgeschneiderte Hilfen bei den Betrieben ankommen, desto mehr Arbeitsplätze werden gerettet. Und das ist es, was im Endeffekt zählt“, mahnt die ÖHV-Präsidentin. (red)





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