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Digitalisierung: Geschäftsreisende sind offen für neue Tools

Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film: Gepäckstücke, die von alleine rollen und dem Besitzer anzeigen, wo sie sich gerade befinden. Dieses „Smart Luggage“ würden 73% der Geschäftsreisenden gern einmal ausprobieren, sagt die aktuelle Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“ des DRV.

Foto: Olivier Le Moal / shutterstock.com
Foto: Olivier Le Moal / shutterstock.com

Generell herrscht unter den Geschäftsreisenden jedenfalls große Offenheit für neue digitale Tools. Im Beobachten des Reiseverlaufs durch einen GPS-Tracker sehen beispielsweise 62% großen Nutzen.

„Die digitale Reiseüberwachung ermöglicht es, die Position des Geschäftsreisenden bei Gefahren sofort zu ermitteln oder bei Verzögerungen im Reiseverkehr alternative Routen vorzuschlagen“, weiß René Zymni, Vice President Strategic Accounts and Commercial Services EMEA bei BCD Travel: „Neue Tools machen Reisen sicherer und schneller.“

Digitale Tools bringen Zeit und Komfort

Am beliebtesten sind technische Helfer, die Zeit sparen. So würden 87% gerne einen mobilen Check-in und Check-out im Hotel nutzen und einige Stunden vor der Anreise die Zimmernummer und einen QR-Code auf ihrem Handy empfangen, um nicht mehr an der Rezeption anstehen zu müssen.

Da heute nahezu alle Dienstreisenden ein Mobiltelefon bei sich tragen, steigt auch die Bedeutung der virtuellen Bezahlung der Reisekosten über eine mobile App: 74% der Befragten würden ihre Zimmerrechnung gerne per Klick begleichen, anstatt die Brieftasche zu zücken und hinterher kompliziert abrechnen zu müssen.

Virtuelle Kreditkarten erleben einen Boom

„Belege werden auf dem Smartphone gesammelt, die Bezahlung erfolgt bargeldlos über virtuelle Kreditkarten und Mobile Payment. Noch vorhandene Papierbelege werden mit dem Handy abfotografiert und in der digitalen Reisekostenabrechnung gespeichert“, so Zymni.

Schon jetzt führen 53% der Dienstreisenden nach Möglichkeit nur noch digitale Dokumente statt Papier mit - und weitere 38% wollen dies in der Zukunft tun. „Der Anteil an Hotelbuchungen, die mit virtuellen Karten bezahlt werden, verdoppelt sich von Jahr zu Jahr. Dazu gehört auch das automatisierte Sammeln und Prüfen der dazugehörigen Hotelrechnungen – ein für den Reisenden unsichtbarer, reibungsloser Prozess“, betont Zymni.

Roboter beantworten Reisefragen

Mehr Effizienz im Reiseprozess wird auch durch künstliche Intelligenz ermöglicht. Die permanente Erreichbarkeit eines ChatBots, der online Reisefragen beantwortet, ist für 54% der Geschäftsreisenden der größte Vorteil eines solchen Tools. Abends im Hotelzimmer noch kurz nachfragen, bis wann das Zimmer am nächsten Morgen verlassen werden muss: Kein Problem, der ChatBot weiß Bescheid.

63% der befragten Geschäftsreisenden würden sich auch von einem solchen virtuellen Assistenten in Reisefragen beraten lassen. Dieser kann künftig auf Informationen vergangener Reisen zurückgreifen, kennt die Vorlieben des Mitarbeiters und bucht selbstständig.

„Geschäftsreisen werden immer individueller und die Assistenten intelligenter. So werden die Reisenden entlastet und müssen nicht mehr aus unzähligen Optionen wählen. Sie bekommen auf Basis vergleichbarer anderer Reisender und der eigenen Buchungshistorie perfekt zugeschnittene Vorschläge“, erklärt René Zymni: „Schon heute spielen Sprachassistenten im privaten Bereich eine große Rolle. Ihre Bedeutung wird auch im beruflichen Kontext zunehmen.“ (red)





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