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Austrian Airlines: Höhere Verluste trotz Passagierwachstum

Schlechte Nachrichten von Austrian Airlines: Obwohl die Fluggesellschaft im Winterquartal 2018 - also von Jänner bis März - um 13,3% mehr Passagiere befördern konnte, machte sie um 14% mehr Verlust als in der Vorjahrsperiode.

Den Ergebnisrückgang führt Austrian Airlines vor allem auf die Kosten der Betriebsversammlungen und des Warnstreiks im März, die schwache Nachfrage im Nahen Osten sowie die verschärften Wettbewerbsbedingungen am Standort Wien zurück.

„Auch wenn uns der Zugewinn an Fluggästen sehr freut, starten wir nach dem traditionell defizitären Winterquartal mit einem noch höheren Minus ins neue Jahr. Wir werden uns sehr anstrengen, um das Minus aufzuholen“, erklärt CFO Wolfgang Jani.

Der operative Verlust (adjusted EBIT) lag heuer im traditionell schwierigen ersten Quartal bei 67 Millionen Euro - nach 59 Millionen Euro im ersten Quartal 2017. Dabei stieg die Passagierzahl um 13,3% auf 2,5 Millionen, das Angebot in Sitzkilometern aber nur um 3%. Die Auslastung verbesserte sich damit um 4,2 Prozentpunkte auf 72,7 Prozent.

Für das gesamte Jahr 2018 erwartet Austrian Airlines weiter einen geringeren Gewinn als die 101 Millionen Euro aus dem Vorjahr, wie es der scheidende CEO Kai Kratky schon bei der Jahrespressekonferenz angekündigt hatte. Der Umsatz lag im ersten Quartal bei 396 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 440 Millionen Euro - allerdings nach einer anderen Berechnungsmethode. Bereinigt um diesen Effekt wäre der Umsatz heuer um 6,8% höher gelegen als im Vorjahr. (apa/red)





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