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Airbnb will künftig verstärkt auf Hotels und Luxus setzen

Airbnb will sein Geschäft mit Hotelangeboten und Luxusreisen ausbauen. Damit nähert sich das Portal, das 2008 als Vermittlungsplattform für Schlafgelegenheiten gegründet wurde, den Geschäftsmodellen der großen Online-Anbieter Expedia und Booking an.

Airbnb-Mitgründer und CEO Brian Chesky gab bei der Vorstellung der Pläne das Ziel aus, bis zum Jahr 2028 auf mehr als eine Milliarde Übernachtungen pro Jahr zu kommen. Für zahlungskräftigere Reisende soll es im Frühjahr die neue Rubrik „Beyond by Airbnb" geben, in der Luxus-Unterkünfte wie Villen oder Penthouse-Wohnungen zu mieten sein werden.

Bei „Airbnb Plus" wird die Qualität der Unterkünfte durch den Besuch eines Prüfers der Firma garantiert. Das Angebot startet mit rund 2.000 überprüften Standorten. Zudem soll eine eigene Rubrik für Boutique-Hotels geschaffen werden, die nicht zu großen Ketten gehören.

Airbnb gilt bisher vor allem als Konkurrent der Hotelbranche, weil die Angebote auf der Plattform oft eine günstigere Alternative zu ihren Zimmern bieten. Zugleich lassen aber auch Hotels ihre Zimmer über Airbnb vermitteln - unter anderem weil dort die Gebühren für sie laut Experten deutlich niedriger sind als bei Expedia oder Booking.

AirBnb sammelte seit dem Start 2008 gut 3 Milliarden US-Dollar bei Investoren ein. Dabei wurde die Firma zuletzt laut Medienberichten insgesamt mit mehr als 30 Milliarden US-Dollar bewertet - und wäre damit das zweitteuerste Start-up der USA nach dem Fahrdienst-Vermittler Uber mit rund 70 Milliarden US-Dollar. Zuletzt soll es von den Geldgebern aber mehr Druck gegeben haben, Airbnb an die Börse zu bringen und profitabler zu agieren. (apa/red)





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