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Watson oder Sam – persönliche Assistenten

Zum Auftakt der abta-Tagung stellte Franz Dornig, Manager Cognitive Solutions IBM Österreich, das Programm „Watson“ von IBM vor, das künstliche Intelligenz für die Praxis nutzbar machen soll, auch im Bereich Geschäftsreisen.

Für ein Beispiel in der Reisebranche erwähnte Dornig den „personal butler“, den persönlichen Assistent, den man z. B. in einem Geschäftsmodell der Hotellerie USA-weit rund um die Uhr kontaktieren kann, wo immer man ist; der etwa fragt, ob im Zimmer alles in Ordnung sei, der auch nach Kritik fragt, was hier offener beantwortet werde als im analogen Normalfall.

Während aber Watson noch weitestgehend Zukunftsmusik ist, kommt die Business Travel App „Sam“ von FCm Travel Solutions bereits in der Praxis zum Einsatz. Hannes Schwarz, Geschäftsführer von FCm Travel Solutions, präsentierte den Travel Managern diese Service-Plattform für Geschäftsreisende, die „viel mehr als eine App ist, sozusagen das Watson von FCm“ so Schwarz. Sam läuft bereits in den USA, in UK und Frankreich, in Österreich wird es per 16. Juli starten.

Sam ist ein Komplettpaket, wo die Kunden bestimmen, wie der Content aussehen soll - mit vollem Zugriff sowohl für den Reisenden als auch für das Reisebüro. So könne man Buchungen, die hier gemacht werden, 1:1 übernehmen. Sam sei auch kompatibel mit Amadeus, Sabre oder Cytric.

Fragen und Antworten

Im Moment kann man Sam Fragen stellen oder man ist mit dem jeweiligen Reisebüropartner verbunden. Wenn der Kunde etwas braucht, geht die Frage automatisch ins Büro Wien oder - außerhalb der Bürozeiten - in das 24 Stunden Servicecenter nach Berlin. Sam erinnert z. B. an das Wetter oder fragt nach einem Transfer. Auch ein Sicherheitswarnsystem ist integriert: Man kann den Dienstreisenden jederzeit orten, wenn er das Handy eingeschaltet hat. Nach einem Anschlag fragt Sam „Bist Du ok?“ Laut Schwarz ersetzt Sam nicht den Travel Consultant sondern versteht sich als eine Ergänzung zum Reisebüro.

„Mittelfristig wird die Künstliche Intelligenz (KI) auch in der Reisebranche Einzug halten. Aber solange Tarife so komplex und kompliziert sind, wie sie es jetzt sind, wird die KI das nicht verarbeiten können und das Reisebüro seine Berechtigung haben“, ist Schwarz überzeugt. EZ





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