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Autonomes Fahren: noch im Pilotversuch

Über den Stand der Entwicklung beim pilotierten (autonomen) Fahren informierte Dietmar Prax, Porsche Holding. Als Gründe für die Entwicklung nennt Prax die fortschreitende Urbanisierung mit immer größer werdenden Städten und dem damit wachsenden Verkehr.

Foto: abta
Dietmar Prax / Porsche Holding |  Foto: abta

Auch die Zunahme des Güterverkehrs und die daraus folgende Steigerung der Verkehrsbelastung spielen eine Rolle. Derzeit gibt es in Österreich 4,9 Mio. Pkw, 2030 werden es ca. 5 Mio. sein. Um trotz steigenden Verkehrs die Anzahl der Staus zu reduzieren, wurden sogenannte Fahrerassistenzsysteme entwickelt, z. B. Spurhalteassistenten, den ACC (Abstandsregeltempomat) oder die CAR-to-X Kommunikation (die Kommunikation zwischen Autos untereinander).

Komfort und Sicherheit

Automatisiertes Fahren ist eine Antwort für die Welt von morgen. Die Motivation dafür sind erhöhte Sicherheit, umweltfreundliches Fahren, erhöhter Komfort und die effiziente Nutzung von Infrastruktur. Für autonomes Fahren braucht es mehrere Sensoren, die untereinander vernetzt sind und alles rundherum beobachten. Beim Autonomen Fahren unterscheide man 5 Stufen: Driver only (Stufe 0), assistiert (Stufe1, z. B. Spurenwechselassistenz), teilautomatisiert (Stufe 2), hochautomatisiert (Stufe 3, z. B. Staupilot), vollautomatisiert (Stufe 4) und fahrerlos/pilotiertes Fahren (Stufe 5).

Am häufigsten wird das pilotierte Fahren schon beim Parken probiert, muss aber auch geübt werden (hier fährt man nur 10kmh), fahren in der Stadt wird eher erst bis 2030 möglich sein, wobei für pilotiertes Fahren der rechtliche Rahmen noch nicht geklärt ist. Richtiges autonomes Fahren ist noch nicht erlaubt, es muss ein Fahrer im Auto sein, derzeit gibt es nur Pilotversuche. EZ





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