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International SOS: Darauf sollten Reisende im Februar 2021 achten

tma-online bietet einen besonderen Service für Geschäftsreisende: Einmal pro Monat veröffentlichen wir den aktuellen Weltkalender von International SOS. Diesmal erfahren Sie, worauf Sie als Reisender im Februar 2021 achten sollten.

|  Foto: shutterstock / ra2studio

Wahlen und Abstimmungen

Niger: Die Präsidentschaftswahlen des Landes gehen am 21. Februar 2021 in ihre zweite Runde.

Somalia: Das afrikanische Land hält am 8. Februar 2021 Präsidentschaftswahlen ab. Im Umfeld dieser Wahlen ist mit einer erhöhten Gefahr durch Anschläge zu rechnen. Reisende sollten sich daher mit erhöhter Vorsicht bewegen und beispielsweise Polizeiwachen, Kasernen und andere öffentliche Gebäude sowie belebte Märkte und Plätze meiden.

Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen

4. Februar 2021 / Sri Lanka: Unabhängigkeitstag. Der Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien (1948) ist ein Nationalfeiertag. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - etwa Verkehrsbehinderungen oder geschlossenen Geschäften und Behörden.

5. Februar 2021 / Pakistan: Kashmir Solidarity Day. Der „Tag der Solidarität mit Kaschmir“ ist ein Nationalfeiertag, der für die Abspaltung der Region von Indien wirbt. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - etwa geschlossenen Geschäften und Behörden.

5. Februar 2021 / Mexiko: Tag der Verfassung. Der Tag ist ein nationaler Feiertag. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - etwa geschlossenen Geschäften und Behörden.

6. Februar 2021 / Neuseeland: Waitangi Day. Der Tag, der an die faktische Gründung des Staates durch die Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi im Jahr 1840 erinnert, ist ein Nationalfeiertag. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - etwa geschlossenen Geschäften und Behörden.

11. Februar 2021 / Ägypten: Jahrestag der Revolution. An diesem Tag jährt sich der Sturz des damaligen Staatspräsidenten Hosni Mubarak am 11. Februar 2011. Reisende sollten mit Kundgebungen und Demonstrationen rechnen, die auch gewaltsam verlaufen können. Es empfiehlt sich daher, sich über aktuelle Ereignisse am Ort zu informieren und Menschenansammlungen zu meiden.

11. Februar 2021 / Jemen: Jahrestag der Aufstände von 2011. Zum Jahrestag sind landesweit Demonstrationen möglich. International SOS bewertet die Sicherheitslage im Land mit „Extrem“ – nur zwingend notwendige Geschäftsreisen sollten geplant werden und Reisende sich nur mit strengen Sicherheitsmaßnahmen bewegen.

11. Februar 2021 / Iran: Jahrestag der Revolution. Angesichts der weltpolitischen Spannungen, in deren Mittelpunkt der Iran unverändert steht, sollten Reisende sich an diesem Tag mit größter Vorsicht bewegen, sich über aktuelle Ereignisse am Ort informieren und Menschenansammlungen meiden.

11. - 17. Februar 2021 / China: Frühjahrsfest. Während des „Frühlingsfestivals“ ist trotz der Covid-19-Pandemie landesweit mit Störungen im Reiseverkehr sowie mit einer erhöhten Nachfrage nach Verkehrsmitteln und Unterkünften zu rechnen.

14. Februar 2021 / Libanon: Jahrestag der Ermordung von Rafic Hariri. Es ist wahrscheinlich, dass Unterstützer der Regierung zum Jahrestag der Ermordung des ehemaligen Premierministers Rafiq Hariri im Jahr 2005 Kundgebungen organisieren. Es empfiehlt sich, diese Kundgebungen zu meiden.

14. Februar 2021 / Bahrain: Jahrestag der Unruhen von 2011. Am Jahrestag der Proteste gegen die Regierung kann es zu neuen Demonstrationen kommen. Es empfiehlt sich, diese Kundgebungen zu meiden.

15. Februar 2021 / Afghanistan: Tag der Befreiung. Zusätzlich zur allgemein angespannten Lage im Land sollten Reisende am Jahrestag des Abzugs der sowjetischen Truppen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, Straßensperrungen und Störungen des Alltagsbetriebs rechnen. International SOS bewertet die Sicherheitslage im Land mit „Extrem“ – nur zwingend notwendige Geschäftsreisen sollten geplant werden und Reisende sich nur mit strengen Sicherheitsmaßnahmen bewegen.

17. Februar 2021 / Libyen: Tag der Revolution. Der Tag erinnert an den Beginn der libyschen Revolution im Jahr 2011. International SOS bewertet die Sicherheitslage im Land mit „Extrem“ – nur zwingend notwendige Geschäftsreisen sollten geplant werden und Reisende sich nur mit strengen Sicherheitsmaßnahmen bewegen.

18. Februar 2021 / Gambia: Unabhängigkeitstag. In Banjul - der Hauptstadt des westafrikanischen Landes - ist mit Feiern und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

18. - 21. Februar 2021 / Ukraine: Jahrestag der Euromaidan-Proteste. Reisende sollten mit Veranstaltungen und Versammlungen zum Gedenken an die Proteste rechnen, die im Februar 2014 zum Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch führten.

19. Februar 2021 / Nepal: Rashtriya Prajatantra Divas. Der „Nationale Tag der Demokratie“ lässt landesweit Festveranstaltungen erwarten, insbesondere in der Hauptstadt Kathmandu. Die Hauptveranstaltung findet normalerweise im Armeepavillon auf dem Gelände von Tundikhel in Kathmandu statt. Reisende sollten insbesondere dort mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

20. Februar 2021 / Ukraine: Tag der Erinnerung an die „Heavenly Hundred Heroes“. Versammlungen und offizielle Veranstaltungen zum Gedenken an die Demonstranten, die während der Euromaidan-Proteste im Februar 2014 getötet wurden, sind wahrscheinlich. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden.

26. Februar 2021 / Aserbaidschan: Jahrestag des Massakers von Chodschali. Der Jahrestag erinnert an die Ereignisse in Khojaly im Jahr 1992 - bekannt als Massaker von Chodschali, bei dem mehrere Hundert ethnisch-aserbaidschanische Zivilisten getötet wurden. Da große Gedenkkundgebungen zu erwarten sind, sollten Reisende sich über aktuelle Ereignisse am Standort informieren und Menschenansammlungen meiden.

27. - 28. Februar 2021 / Armenien: Jahrestag des Pogroms in Sumgait. In Erinnerung an die anti-armenischen Pogrome in Sumgait im Jahr 1988 sind in ganz Armenien Kundgebungen möglich. Reisende sollten sich über aktuelle Ereignisse am Ort informieren und Menschenansammlungen meiden.

Änderungen der International SOS Risk Map im Jänner 2021

Tansania / 19. Jänner 2021: Die Sicherheitsexperten von International SOS heben aufgrund jüngerer Entwicklungen die Bewertung des Reisesicherheitsrisikos von „Mittel“ auf „Hoch“. Das gilt für die Gebiete, die bis zu 20 Kilometer von der Grenze zu Mosambik und bis zu 150 Kilometer von der Küste entfernt liegen. Zur Neubewertung führte das erhöhte Risiko grenzüberschreitender Aufstände bei gleichzeitig begrenzten logistischen Ressourcen für Evakuierungen. Alle Reisen in dieses Gebiet sollten vermieden werden. Reisen in andere Teile der Region Mtwara können fortgesetzt werden, sollten jedoch in ländlichen Gebieten durch einen Sicherheitsdienstleister unterstützt werden.

Stand: 25.01.2021. Alle Informationen zur aktuellen COVID-19-Pandemie erhalten Sie auf den Pandemie-Seiten von International SOS. Die Pandemie-Situation ist hier und hier übersichtlich auf zwei Weltkarten zusammengefasst. Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie auf www.internationalsos.de. (red)





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